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Highspeed Online Verarbeitung unter Simulink |
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Die Blöcke von Highspeed Online Processing sind für g.BSamp, g.MOBIlab+ und g.USBamp erhältlich. Die Software erlaubt die Aufnahme von Biosignalen wie EEG, ECoG, EMG, EOG, EKG in einem Simulink-Modell. Im Simulink-Modell können die Biosignale auch in Echtzeit verarbeitet werden. Die Gerätetreiberblöcke von g.BSamp, g.MOBIlab+ und g.USBamp werden einfach in das Simulink-Modell kopiert und dann mit jenen Blöcken verbunden, welche die Signalanalyse durchführen. Das Modell wird dann gestartet. Der Gerätetreiber garantiert die Aktualisierung der Daten in Echtzeit. Diese Rapid Prototyping Umgebung beschleunigt die Entwicklungszeit dramatisch.
Innerhalb weniger Stunden kann das erste Echtzeit-Experiment vorgenommen
werden. Die Highspeed Online Processing Blöcke erlauben die Verwendung
aller Standard Simulinkblöcke in Ihrem eigenen Modell, wobei Sie
auch eigene Blöcke im MATLAB Code oder C Code schreiben können. Die Daten werden in Scope-Blöcken visualisiert und im MATLAB Format
auf der Festplatte gespeichert. Das Modell arbeitet mit "double precision"
Genauigkeit. With the Highspeed Online Processing blockset we offer the g.EYEtrackingInterface. It provides a Simulink block that can be easily copied into every model to capture also the eye-movements of the subject. |
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Highlights
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Das Simulink Modell beinhaltet den Gerätetreiberblock g.MOBIlab. Dieser Block liest die Biosignaldaten mit 256 Hz, über eine serielle Schnittstelle zum PC, in Ihr Modell ein. Nach der Datenaufnahme wird ein Demultiplexer Block für die Splittung der zwei aufgenommen Kanäle verwendet. Der Standard Simulink Scope-Block wird zur online Visualisierung der Daten verwendet. Der To File Block wird für die online Speicherung der Biosignaldaten auf der Festplatte verwendet. Durch Doppelklicken auf diesen Block kann der Dateiname, z.B. " session1.mat" eingegeben werden. Dadurch werden die Daten im MATLAB Format gespeichert und können nach der Aufnahme einfach bearbeitet werden. Der Bandpower-Block wird verwendet, um die Leistungsverteilung des EEG-Signals online zu berechnen. Der Paradigm-Block dient zur Visualisierung der Berechnungsergebnisse, z.B. als Biofeedback/Neurofeedback am Schirm.
Der Scope Block wird für die Visualisierung von zwei EEG
Kanälen und einem Trigger-Kanal verwendet. Das EEG Signal hat eine Amplitude von ±
15 µV, da dieses Signal mit einer bipolaren Ableitung aufgenommen
wurde. |
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Fernbedienung von g.MOBIlab Die g.tec Fernbedienungseinheit erlaubt das Einlesen von Biosignaldaten
in Simulink über eine Netzwerkverbindung (TCP/IP). Simulink wird
als Front-end verwendet. Dabei können alle Funktionen von g.MOBIlab+ ausgeführt werden. Dadurch kann die Aufnahme von Biosignalen unter
erschwerten Bedingungen, wie z. B.: in einer Vakuumkammer oder in einer
Kältekammer gewährleistet werden.
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Bluetooth Übertragung und Datenaufnahme auf SD Karte g.MOBIlab+ kann nun auch die Daten über eine Bluetooth-Verbindung übertragen. Dafür wird ein Bluetooth dongle an den PC/an das Notebook gesteckt. Über die Seriennummer kann das spezifische g.MOBIlab+ Gerät indentifiziert und eine Verbindung aufgebaut werden. Das untenstehende Simulink-Modell ist konfiguriert um alle analogen und digitalen Eingangskanäle einzulesen.
Nun können jene Kanäle ausgewählt werden, die von g.MOBIlab+ übertragen werden sollen. Standardmäßig werden Kanal 1 und 2 für EEG Aufnahmen, Kanal 3 und 4 für DC Aufnahmen (Atem, EOG, EEG, Puls), Kanal 5 und 6 für EKG/EMG Aufnahmen und Kanal 7 und 8 für externe Sensoren wie GSR oder Temperatursensor verwendet. Die 8 digitalen Kanäle können als Ein- (Kanal 1 - 8) oder Ausgangskanäle (Kanal 4 - 7) verwendet oder aber auch ausgeblendet werden. Der Com Port stellt die Bluetooth Schnittstelle vom PC/Notebook zum g.MOBIlab+ dar. Testmode wird aktiviert um ein "sawtooth signal generation" zu ermöglichen. Schließlich wird das Simulink-Modell mit Start Simulation gestartet. Im Scope werden die Sägezahn-Signale der verschiedenen analogen Kanäle mit unterschiedlichen Frequenzen dargestellt. Die digitalen Eingänge zeigen Rechteck-Signale mit unterschiedlichen Frequenzen.
g.MOBIlab+ kann auch die Daten auf eine Mini SD Karte speichern. Die SD Karte muss dafür zuerst in das wassergeschützte Batteriefach des Gerätes eingesteckt werden.
Durch Klick auf Disconnect werden die Daten weiter auf die SD Karte gespeichert, aber die Bluetooth Signalübertragung wird gestoppt. Nun kann sich die Versuchsperson für etwa 36 Stunden frei bewegen z.B. für Heim-Beobachtung, Sportaktivitäten oder andere physiologische Experimente. Nach dem Experiment wird das Simulink-Modell mit Start wieder gestartet. Jetzt wird die Bluetooth-Verbindung wieder aufgebaut und die Biosignaldaten werden am PC/Notebook visualisiert. Zum Schluss wird die Aufnahme durch Stop Simulation im Simulink-Modell beendet. Die SD Karte kann aus dem Steckplatz genommen und in ein Kartenlesegerät zur Analyse/Übertragung der Daten auf den PC gsteckt werden. Mit einer 1 GB Karte können etwa 70 Stunden an Daten aufgenommen werden. | |
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Der g.USBamp Highspeed Online Processing Block stellt eine grafische Schnittstelle zur g.USBamp Hardware zur Verfügung, welche unter Simulink zur Spezifizierung der Verstärkereigenschaften und Aufnahme von Daten verwendet werden kann. Der g.USBamp Block Ausgang stellt die aufgenommenen Daten zur Verfügung.
Das Datenformat ist float32 und ist in µV skaliert. Wenn alle analogen
Eingangskanäle (16) und das Triggersignal (1) aufgenommen werden,
liefert der Block 17 Signale. Verwenden Sie den Demux-Block, um die Kanäle
zu trennen. |
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Führen Sie einen Doppelklick auf den g.USBamp Block durch, um das Konfigurationsfenster zu öffen. Das Konfigurationsfenster ermöglicht die Spezifizierung der Abtastfrequenz und die Auswahl der Kanäle, die aufgenommen werden sollen. Zusätzlich können die Bandpass- und Notchfilter für jeden Kanal ausgewählt werden. Bipolare Ableitungen können ebenfalls definiert werden. Weiters können die Amplitude, die Frequenz und der Offset der Testsignale eingestellt werden. |
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Nachdem die Konfiguartion vorgenommen wurde, klicken Sie auf Play
im Simulink-Modell, um die Datenaufnahme und -visualisierung zu starten.
Das Simulink Model wird durch den Hardware-gesteuerten g.USBamp Block
in Echtzeit akutalisiert. |
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Das Simulink Scope zeigt ein EKG Signal mit einer Abtastfrequenz von 1200 Hz. |
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Impedanzmessung und Kalibrierung mit g.USBamp Der g.USBamp Blocksatz beinhaltet Blöcke zur Durchführung der Kalibrierung und Messung der Elektrodenimpedanz. Kopieren Sie daher die Blöcke in das Simulink Modell.
Führen Sie einen Doppelklick auf den Impedance Check Block durch, um die Elektrodenimpedanz jeder Elektrode messen zu können. Das Fenster zeigt die 16 Einganskanäle und die 4 Referenzelektroden. Die Elektroden werden je nach Impedanzwert grün, gelb, rot und blau markiert.
Klicken Sie auf den Calibration Block, um den Offset und die Verstärkung von jeden Verstärkerkanal zu bestimmen. Durch Drücken von Save werden die Korrekturwerte im Gerät gespeichert und Offset sowie Verstärkungsabweichung korrigiert.
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| Tutorials |
g.BSamp Calculate
heart rate and respiration rate with g.BSamp and Simulink (PDF
516 kByte) g.MOBIlab+ g.USBamp
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Voraussetzungen MATLAB and Simulink (Release 2008b) |